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Projektinformationen

  • Architektur / Innenarchitektur: Esser Coenen Forsch & Partner, D-Aachen.
  • Möbelkonzepte:  In Zusammenarbeit mit Wigger Innenausbau GmbH, D-Wilsum.
  • Betreiber / Bauherr: St. Augustinus-Kliniken gGmbH, D-Neuss.
  • Größe: 7.000 Quadratmeter; 80 Pflegeplätze, 10 Kurzzeitplätze, 15 Tagesklinikplätze.
  • Jahr: 2015.

Produkte

Elelektronisches Schließsystem Dialock

  • Türterminals DT 400, DT 600
  • Profilzylinder DT 510
  • Wandterminal WT 100
  • Buchungsleser Integra
  • Möbelschlösser LL 100 und EFL 3
  • Server basierende Installation

Baubeschläge

  • Mechanische Schließanlage CES
  • Mobile Trennwandanlage Slido Wall
  • Schiebetüren

Möbelbeschläge

  • Licht im Möbel Loox
  • Klappen- und Schiebetürbeschläge
  • Möbelgriffe
  • Tresore
  • Kühlschränke

Neue Konzepte gegen das Vergessen – das St. Augustinus Memory Zentrum

Richtungsweisend, innovativ und hochmodern:

In Deutschland sind 1,4 Millionen Menschen von Demenz betroffen. Sie brauchen Hilfe, Unterstützung und Förderung. Das St. Augustinus Memory-Zentrum Neuss stellt sich dieser großen, gesellschaftlichen Herausforderungen und vereint erstmals das interdisziplinäre Know-how des Gesundheits- und Sozialverbunds der St. Augustinus-Fachkliniken und der St. Augustinus-Seniorenhilfe unter einem Dach – hervorragend unterstützt durch moderne Architektur und innovative Produkte von Häfele.

Gebündelte Kompetenz für ein gemeinsames Ziel

Esser Coenen Forsch und Partner gingen als Sieger eines 2010 ausgelobten Architektur-Wettbewerbs für das Projekt St. Augustinus Memory-Zentrum Neuss hervor. Doch selbst für die im Bereich Bauten für die Seniorenpflege erfahrenen Architekten war die Realisierung einer so komplexen Einrichtung ein absolutes Novum: Die Bauherrin hatte für die Betreuung und Pflege dementiell veränderter Personen ein umfangreiches Raumprogramm aufgestellt. Dessen qualitativ wie quantitativ anspruchsvollen Bestandteile räumlich zu verknüpfen und dabei dennoch eine kleinteilige Struktur zu wahren, die den eingeschränkten Lebenswelten der Bewohner Rechnung trägt, war eine besondere Herausforderung.

Auch Objektberater von Häfele, waren von Anfang an am Planungstisch mit dabei. Bei einem „Stegreifwettbewerb“ konnte das Nagolder Unternehmen die Bauherrin mit seinen Produkten überzeugen und für viele Planungsziele maßgeschneiderte Lösungen anbieten: Angefangen bei der sicheren Identifikations- und Schließtechnik Dialock für Türen und Möbel, über die mobilen Trennwandsysteme Slido Wall für multiflexible Räume und das Schiebetürsystem Woodflex 80 für Stauraum- und Einbauschranklösungen bis hin zu Tresoren, Kühlschränken und LED Lichtlösungen im Möbel konnte Häfele mit einem breiten Portfolio seine Vielseitigkeit und Beratungs-Kompetenz beweisen. „Wir planen unsere Gebäude immer für die Menschen“, sagt Georg Forsch. „Erst wenn sich die Nutzer in einem Bauwerk wiedererkennen und ihre Konzepte erfolgreich anwenden können, ist es gelungen. Bei Häfele finden wir immer individuelle Lösungen, um dieses Ziel zu erreichen und darum ist das Unternehmen seit Jahrzehnten bei unserer Arbeit mit dabei."

Ein offenes Haus für ein neues Miteinander

Das St. Augustinus Memory-Zentrum Neuss ist als offenes Haus und Treffpunkt weit über das Quartier hinaus konzipiert. Die Grundrissgliederung schafft öffentliche Bereiche wie Beratung, Ambulanz, Tagesklinik, Café, Schulung und Forschung, neben denen aber auch private Zonen für die unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsformen bestehen. Im Haus wird erstmalig fortschrittliche Medizin mit neuesten psychiatrisch-medizinischen Erkenntnissen verbunden. Umfassende Beratung, modernste Diagnostik und individuelle Therapien gehen Hand in Hand. Auch Schulung und Forschung innerhalb des Hauses sind Teil des Pilotprojektes, das den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in den Fokus stellt.

Über die Türterminals DT 600 sind die Rohrrahmentüren in der Verwaltung gesichert.

Über die Türterminals DT 600 sind die Rohrrahmentüren in der Verwaltung gesichert. Auch sie werden berührungslos über Key Tag und Key Card bedient. Bei allen Türen besteht bei der Zutrittskontrolle die Möglichkeit einer mechanischen Notöffnung.

Slido Wall: Raum-Flexibilität ist das A und O

Im Erdgeschoss sind unter anderem eine gerontopsychiatrische Ambulanz und Tagesklinik, eine Beratungsstelle und Büros untergebracht. Für Bewohner mit einem veränderten Tag-Nacht-Rhythmus bietet das so genannte „Nachtcafé“ ein Betreuungsangebot auch zu sehr später Stunde – gemäß des im Haus gelebten Grundsatzes der bedarfsorientierten Unterstützung. Auch der Schulungs- und Forschungsbereich sowie die Kurzzeitpflege befinden sich hier. In drei der Bewohnerzimmer werden neueste pflegerische und technische Möglichkeiten aus dem Bereich „Ambient Assisted Living“ gelebt und gezeigt.

Das große Café im Gebäudezentrum steht auch Besuchern von außerhalb offen. Die gegenüberliegende Kapelle Maria-Königin kann über das Trennwandsystem Slido Wall von Häfele dem Raumverbund bei Bedarf zugeschaltet werden. Dann verschwinden die raumhohen Paneele mit wenigen Handgriffen in einer Wandnische. Die Räume des Schulungs- und Forschungszentrums können  ebenfalls über zwei Slido Wall Anlagen mit wenigen Handgriffen zusammengeschlossen oder voneinander in unabhängige Einheiten auch akustisch getrennt werden.

Kapelle mit Trennwandsystem

Im Handumdrehen vergrößert oder verkleinert das Trennwandsystem Slido Wall von Häfele je nach Bedarf das Platzangebot in der Kapelle

Sicherheit im offenen Haus mit Dialock

Orientierungsschwierigkeiten und ein erhöhter Bewegungsdrang können bei Menschen mit Demenz dazu führen, dass sie das Haus verlassen und nicht mehr zurückfinden. Für Architekten und Betreiber war der Spagat, ein grundsätzlich offenes Haus zu planen, den Bewohnern aber dennoch die nötige Sicherheit bieten zu müssen, nicht einfach.

Das elektronische Identifikations- und Schließsystem Dialock erwies sich für diese Aufgabe ideal. Die Sicherheit, die Dialock bietet, erstreckt sich dabei auf Personal und Bewohner gleichermaßen: Vom Haupteingang über die Büros und Versorgungsräume bis hin zur privaten Wohnungstür besteht die Zutrittskontrolle aus einer Kombination von mechanischer und elektronischer Schließanlage. Die Zylinder an den Wohnungstüren sind bewusst sichtbar ausgestattet, damit die Bewohner gemäß des im Haus praktizierten erinnerungsorientierten Ansatzes Tür und Schloss als solche wiedererkennen und mit einem herkömmlichen Schlüssel nutzen können.

Das Personal hingegen nutzt Key Cards und Key Tags um die Türen berührungslos über passive Transpondertechnologie zu öffnen oder zu verriegeln: Ein Transponder kommuniziert dabei über RFID (Funk) mit den Häfele Türterminals sowie den Wandterminals, die an allen hochfrequentierten Türen angebracht sind. Der Transponder benötigt keine eigene Stromversorgung, sondern bezieht seine Energie zur Kommunikation aus dem Magnetfeld der Terminals. Damit ist das System günstig und fast wartungsfrei. Die Notöffnung erfolgt über mechanische Schlüssel. Auch Möbel und Einbauten können mit Dialock Key Card oder Key Tag verschlossen und gesichert werden. Alle Schließ- und Öffnungsvorgänge sind protokollierbar. Ein elektronisches Überwachungssystem erfasst ortungsgenau jeden Raum und leitet die Ergebnisse an die Verantwortlichen weiter, damit keine Person verloren geht.

So komplex das Gesamtsystem auch ist, so einfach ist die Bedienung und Wartung. „Keep it simple – das jedoch auf höchstem Niveau.“ Mit diesem Satz bringt Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich auf den Punkt, was ihr als Leiterin bei der architektonischen und technischen Umsetzung des Pilotprojektes St. Augustinus Memory-Zentrum besonders wichtig war. „Wir wollen unsere Bewohner und Patienten genau dort abholen, wo sie sich gesundheitlich gerade befinden, ihnen, ihren Angehörigen aber auch dem Pflegepersonal das Leben erleichtern und optimale Unterstützung anbieten. Zusammen mit unseren Projekt- und Planungspartnern konnten wir für dieses Ziel den perfekten Rahmen schaffen.“

Therapie- und Gruppenräume mit dem Identifikations- und Schließssystem Dialock

Hinter der Schaufenster-Zone befinden sich die Therapie- und Gruppenräume. Das Identifikations- und Schließsystem Dialock sorgt hier für Sicherheit und Zutrittskontrolle.

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