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Die Häfele Story

  • Wie alles begann

    1923 - 1944

  • Wiederaufbau

    1945 - 1959

  • Moderne Zeiten

    1960 - 1979

  • Wachstum

    1980 - 1999

  • Häfele heute

    2000 - heute

Ladengeschäft in Nagold 1930
Firmengründer Adolf Häfele
1923

Gründung

Die Gründung von Häfele fällt in eine Zeit tiefreichender politischer und sozialer Umwälzungen. Die Weimarer Republik ist gerade wenige Jahre alt. Die Folgen des Ersten Weltkriegs sind noch überall spürbar.

1923, als die Inflation in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht, nehmen die jungen Männer Adolf Häfele und Hermann Funk ihr Schicksal selbst in die Hand: Sie gründen am 1. Dezember das Fachgeschäft für Eisenwaren „Erzeugnisse der Eisenwaren- und Werkzeugindustrie“ in Aulendorf in Württemberg.

Adolf Häfele und Mitarbeiter vor dem Häfele Handwerkerladen in Nagold
1927

Umzug nach Nagold

Die junge Firma spezialisiert sich auf den Tischler- und Schreinerbedarf und zieht nach Nagold ins damalige Zentrum der württembergischen Möbelherstellung.

Von hier aus bereist Adolf Häfele das von Schreinereien und Möbelfabriken geprägte Umland, notiert Namen und Wünsche der Kunden und etabliert so ein erstes regionales Netzwerk.

Sein Credo hat auch heute noch zentrale Bedeutung: persönlicher Kontakt, Fach- und Sachkenntnis, Zuverlässigkeit sowie bedarfsgerechte, schnelle Lieferung.

1930

Erfolgreiche Aufbaujahre

Adolf Häfele errichtet ein erstes Großhandelslager und organisiert den Versand. Mit innovativen Produkten und einem exzellenten Service ist er seiner Zeit voraus und gewinnt so viele neue Kunden.

Häfele Messestand Straßburg 1933
1933

Erste Exporte

1933 nimmt Häfele zum ersten Mal an einer Messe im Ausland teil und präsentiert in Straßburg „Möbelbeschläge für Schlafzimmer – Küchen“.

Für die Gestaltung des Messestandes erhält die noch junge Firma die „Goldene Medaille“. Auch der Export von Beschlägen ins benachbarte Ausland läuft langsam an.

Häfele beschäftigt inzwischen eine beachtliche Anzahl von Handelsreisenden, die Kunden im In- und Ausland besuchen.

Erster Häfele Möbelbeschläge-Katalog
1939

Erster Katalog

Der erste Möbelbeschläge-Katalog erscheint 1939 mit einer Auflage von 20.000 Stück. Er wird im In- und Ausland verbreitet und bildet damit die Grundlage für den internationalen Vertrieb von Häfele Produkten.

Das symbolträchtige Titelbild zeigt eine Weltkugel und wird zum Markenzeichen des schnell wachsenden Unternehmens.  

Häfele Betriebsgebäude in der Freudenstädter Straße 70 in Nagold
1945

Neubeginn

Adolf Häfele bringt sein Unternehmen sicher und weitgehend unbeschadet durch den Zweiten Weltkrieg. Nach dessen Ende ist die Not im Land groß. Andererseits führt der Wiederaufbau zu einer regen Nachfrage nach Beschlägen und Schreinereibedarf. Es geht rasch wieder aufwärts. Im Februar 1946 tritt Walther Thierer, der Neffe Häfeles, ins Unternehmen ein.

1948

25 Jahre Häfele

Im Oktober 1948 feiert Häfele sein 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist zu diesem Zeitpunkt bestens aufgestellt: Insgesamt werden 29 Mitarbeiter beschäftigt und der Umsatz steigt auf nahezu zwei Millionen D-Mark.

Walther Thierer
1949

Wechsel in der Geschäftsleitung

Firmengründer Adolf Häfele stirbt 1949, nur vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Mitten im Wiederaufbau übernimmt sein 26-jähriger Neffe Walther Thierer die Verantwortung und wird dabei von Gesellschaftern der Familien Häfele und Thierer unterstützt.

Straßenverkauf nach Großbrand 1950
1950

Grundstein für die Moderne

Das Jahr 1950 beginnt mit einer Katastrophe, die sich jedoch zum Guten wendet: In der Neujahrsnacht zerstört ein Feuer das Firmengebäude. Doch Walther Thierer handelt schnell: zunächst überbrückt ein Straßenverkauf die Notlage und die Geschäfte werden in provisorisch aufgebauten Baracken wieder aufgenommen. Gleichzeitig wird der Grundstein für die heutige Hauptverwaltung in Nagold gelegt. Es entsteht ein Neubau mit Büros und einem Warenlager auf einer Betriebsfläche von 2.500 Quadratmetern.

Fertigung von Sonderbeschlägen für Möbelvertierungen und Messinggitter
1954

Einstieg in die Produktion

Im April 1954 startet Häfele die Fertigung von Sonderbeschlägen für Möbelverzierungen und Messinggitter in Eigenregie. Die Nachfrage nach den Produkten wächst in kurzer Zeit derart, dass die Produktionsfläche mehrfach erweitert werden muss.

Versandzentrum Nagold 1974
In Kreuzlingen wird die erste ausländische Niederlassung gegründet
1960

Aufbruchstimmung

In den Wirtschaftswunderjahren nach dem Zweiten Weltkrieg bedient Häfele zunächst vor allem den inländischen Markt.

Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man wieder im Ausland aktiv wird. Häfele nutzt die Aufbruchstimmung der 60er-Jahre und gründet 1964 die erste ausländische Niederlassung in der Schweiz.

Häfele Ausstellungsbus
1966

Häfele Ausstellungsbus

In Nagold wird die Exportabteilung aufgebaut und mit der Häfele France GmbH & Co. eine eigene Vertriebsgesellschaft für Frankreich gegründet.

Die Reisetätigkeit der Nagolder Pioniere nimmt immer größere Ausmaße an und die erste fahrende Häfele Ausstellung geht auf Reisen. Der Bus dient in den folgenden Jahren auch als Messestand im Ausland.

Der Große Häfele
1971

Der „Große Häfele"

Erstmals erscheint „Der Große Häfele“, das weltweit größte Nachschlagewerk für Möbelbeschläge.

Der „Große Häfele„ bietet nicht nur über 25.000 Artikel zum Kauf, sondern hilft mit detailreichen Zeichnungen und Montageanleitungen – er ist nicht nur Nachschlage-, sondern auch Lehrwerk.

1972

Über den Großen Teich

Ein großer Ausstellungsbus macht einen 12.000-Meilen-Trip durch die Möbelzentren der USA. Damit beginnt die Erfolgsgeschichte von Häfele in den Vereinigten Staaten: 1973 wird Häfele America Co. gegründet.

Auch in anderen Ländern sind die rollenden Ausstellungen erfolgreich unterwegs und oft der erste Schritt zur Markterschließung. Bereits Anfang der 70er-Jahre erreicht Häfele so einen Exportanteil von 40 Prozent und gehört zu den Pionieren und Begründern der Exportnation Deutschland.

Die ersten Ausgaben des Großen Häfeles auf Englisch, Französisch und Spanisch
1973

„The Complete Häfele"

„Der Große Häfele“ erscheint in den Weltsprachen Englisch unter dem Titel „The Complete Häfele“, Französisch unter „Le Grand Häfele“ und Spanisch unter „El Gran Häfele“.

Heute gibt es dieses umfassende Nachschlagewerk für Beschlagtechnik in über 20 Sprachen und diversen zielgruppenorientierten und länderspezifischen Ausgaben.

Versandzentrum in Nagold
1974

Start eigener Entwicklungen

Häfele richtet eine eigene Entwicklungsabteilung ein. In kurzer Zeit macht das Unternehmen mit innovativen Beschlägen von sich reden und beeinflusst den Möbelbau mit seinen leistungsfähigen Lösungen nachhaltig.

Im gleichen Jahr ist das Versandzentrum in Nagold betriebsbereit und bildet die Basis für Häfeles Logistikleistungen. Mit Hochregallagern und einer schienengebundenen Kommissionierung ist Häfele schon damals ein schneller und zuverlässiger Logistikpartner.

Aufbau nationaler Häfele Verkaufsbüros
Firmengebäude Häfele Malaysia
1980

Weitere Niederlassungen im Ausland

Häfele gründet in Großbritannien die dritte Auslandsniederlassung. Danach geht es Schlag auf Schlag: Es folgen Filialen in Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Irland, den Niederlanden, Singapur, Neuseeland, Malaysia, Japan… Ein regelrechter Gründungsboom setzt ein.

Heute gibt es keinen Kontinent, auf dem Häfele nicht mit zumindest einer eigenen Niederlassung oder einem Verkaufsbüro vertreten ist.

Hans Nock
1982

Bleibende Werte

1982 übernimmt Hans Nock, seit den 60er-Jahren Exportleiter in Nagold, die Geschäftsführung und wird zum Motor des Häfele Auslandsgeschäfts. Seriös und aus der Kraft des Familienunternehmens gelingt das Wachstum. Der Exportanteil steigt auf 70 Prozent.

Verbindersystem Minifix
1983

Minifix

Durch die genaue Kenntnis der Bedürfnisse seiner Kunden wird Häfele zum Problemlöser in vielen Fällen. So entsteht zum Beispiel das bis heute weltweit erfolgreiche Verbindersystem Minifix mit dem von Häfele erfundenen zentrischen Kugelprinzip. Der zierliche Minifix revolutioniert die Branche und beschleunigt die Entwicklung des neu entstandenen Mitnahmemöbel-Sektors.

Im Häfele eigenen Produktionswerk Häfele Berlin werden heute 500 Mio. Stück des Minifix mit seinen 30 Varianten produziert.

Häfele Verkaufsbüro in Kaltenkirchen
1985

Aufbau nationaler Verkaufsbüros

Von Anfang an setzt Häfele auf die Nähe zum Kunden. Besuche der Partner vor Ort und individuelle Ansprache sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Ab 1985 wird zudem in den Aufbau von Verkaufsbüros in Deutschland investiert. Kürzere Wege zum Kunden, kleinere Verkaufseinheiten und persönlicher Kontakt heißt ab sofort die Devise. Integrierte Ausstellungsräume machen einen Besuch in den Verkaufsbüros interessant und erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden.

Häfele Hauptverwaltung in Nagold
1996

Ausbau von Häfele Nagold

Auch die Hauptverwaltung in Nagold wird erweitert. Auf einem 5.000 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft errichtet Häfele einen Neubau in der Adolf-Häfele-Straße 1.

Heute befinden sich in dem preisgekrönten Gebäude ein großer und moderner Showroom, Konferenzräume, Büros, das Rechenzentrum sowie eine Versuchswerkstatt. In der Zentrale werden die Strategien des Unternehmens entwickelt, die Sortimente ausgewählt und dokumentiert. Hier sitzt die IT-Zentrale und von hier werden die Vertriebsorganisationen in aller Welt gesteuert.

Häfele Argentinien
1997

Lateinamerika

Die Gründungswelle erfasst den gesamten amerikanischen Kontinent. Mit einer Niederlassung in Mexiko wird 1997 der Anfang gemacht. 1998 folgt Brasilien, 1999 Argentinien.

Häfele Firmensitz in Nagold
2002

China und Osteuropa

Während Ende der 90er-Jahre und Anfang des neuen Jahrtausends die letzten „Häfele freien Flecken“ auf der Landkarte Westeuropas erschlossen werden, streckt das Unternehmen seine Fühler nach Osteuropa und China aus. 2002 gründet Häfele in Polen die erste osteuropäische Tochter. 2005 folgen die Türkei und China, 2006 Russland, 2009 die Ukraine und Rumänien und 2010 Kasachstan, Serbien und Tschechien.

Sybille Thierer
2003

Mut zur Moderne

Sibylle Thierer, Tochter von Walther Thierer, übernimmt die Verantwortung am Anfang des neuen Jahrtausends in dritter Generation.

Sie ebnet den Weg in die Moderne, setzt den Fokus bei allen Entscheidungen immer stärker auf den Nutzen innovativer Ideen und Produkte.

Häfele 360°-Objektservice
2006

360° Objekt-Kompetenz

Basis für den wachsenden Häfele Erfolg im Geschäft mit Architekten, Investoren und Bauherren bildet seit 2006 der 360° Objekt-Service. Er umfasst die herstellerneutrale Beschaffung von Bau- und Objektbeschlägen, das Handelssortiment „Star Tec“, das elektronische Schließsystem „Dialock“, diverse Planungshandbücher und die internationale Objektkoordination durch die Häfele Objektmanager.

Häfele Functionality
2007

Häfele Functionality

Häfele beschreitet mit der Marketingstrategie „The Innovator of Functionality“ neue Wege. „Functionality“ wird zum Gütesiegel, mit dem Tischler- und Schreiner-Lösungen optimaler Funktion ausgezeichnet werden können. Im gleichen Jahr eröffnet die erste „Functionality World“-Ausstellung in Nagold. Zwei Jahre später erscheint die erste Ausgabe des Magazins „Häfele Home“ mit innovativen Möbel- und Wohnideen. Das Magazin inspiriert Designer und Architekten sowie Tischler und Schreiner.

Häfele Engineering
2011

Häfele Engineering

Nach der 360° Objekt-Kompetenz im Bau bündelt Häfele den Vertrieb an die Möbelindustrie in der neu gegründeten internationalen Vertriebsorganisation der Häfele Engineering GmbH & Co KG. Sie fokussiert sich ausschließlich auf die Anforderungen der Möbelindustrie – entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Heute

Mit einer mehr als 90-jährigen Firmengeschichte ist das Familienunternehmen Häfele weltweit führend in Sachen Möbel- und Baubeschläge sowie elektronischer Schließtechnik. Über den Stammsitz hinaus beschäftigt Häfele mehr als 7.300 Mitarbeiter in 37 Tochtergesellschaften und zahlreichen weiteren Vertretungen in aller Welt.

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